Die Anlieger bekommen ihren Willen

Frage der Informations-Beschilderung noch offen

Geisenhausen. Alle Anlieger der „Carl-Oskar-von-Soden-Straße“ hatten eine Kürzung des Straßennamens beantragt und dies mit Problemen, die sie unter anderem bei Urkunden aufgrund der Länge des Straßennamens und mit Online-Formularen haben, begründet. Der Wunsch, so Bürgermeister Reff in seinen Ausführungen in der Marktegemeinderatssitzung am FDienstagabend, „ist nachvollziehbar“. Noch einer, der vor fünf Jahren festgelegten Straßennamen, hätte nach Ansicht der Verwaltung mit Blick auf die Kürzungs-Bregründung Probleme bereiten müssen – die „Theresia-Gerhardinger-Straße“. Eine entsprechende Anfrage bei den Anliegern durch die Verwaltung ergab jedoch, daß diese ihren Straßennamen behalten wollen, obwohl der um einen Buchstaben länger ist. „Probleme scheint damit niemand zu haben“, stellte Reff ein wenig verwundert fest.

Da die 20 Anlieger der „von-Soden-Straße“, wie sie in Kürze offiziell heißen wird, auch eine Erklärung abgegeben hatten, in der sie die Gemeinde von Forderungen hinsichtlich entstehender Kosten für Namensumschreibungen und Adressänderungen bei Behörden freigestellt hatten, kamen der Marktgemeinderat dem Anliegen bei vier Gegenstimmen nach. Mit einem zweiten, einstimmig gefaßten Beschluß, beließ es das Gremium bei dem Namen „Theresia-Gerhardinger-Straße“.

Über die Anregung der Verwaltung, zu einzelnen Namensschildern der Straßen ein Zusatzschild mit Informationen zu den verewigten Persönlichkeiten anzubringen, wurde nicht abschließend beraten. Die Verwaltung, so Bürgermeister Reff, wird dazu bis zur nächsten Sitzung Muster besorgen.

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