Ein Traum wird wahr: Das Tor zum Olymp ist aufgestoßen!

 

Rudi Brunnbauer führt Kickboxer in den DOSB

Koblenz / Geisenhausen. Ein Traum, der mit viel Arbeit, viel Engagement und niemals abflachender Motivation zur Realität wurde! Am 2. Dezember wurde der Bundefachverband für Kickboxen – WAKO Deutschland e.V., Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund.

Der 2. Dezember ist ein historischer Tag, der in die nationale Geschichte des Kickboxsportes eingegangen ist. Ist diese Sportart bereits in der gesellschaftlichen Mitte angekommen und erfreut sich hier großer Beliebtheit, findet er seit diesem datum auch ganz offiziell, auf der größten deutschen Sportbühne, seinen Platz. Am 2.Dezember 2017 gegen 12.30 Uhr, ist die WAKO Deutschland Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geworden und damit der nationale Spitzenverband für die Sportart Kickboxen. Auf der Mitgliederversammlung des DOSB in Koblenz entschieden die Delegierten über dessen Aufnahme.

Das aktuelle WAKO-Präsidium mit dem Präsidenten Jürgen Schorn, den Vize-Präsidenten Rudi Brunnbauer, Geisenhausen, und Andreas Riem führte die WAKO in den Kreis der nationalen Spitzenverbände. Gegen 12.30 Uhr nahmen Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer die Glückwünsche vom DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann, entgegen, der die WAKO in einer rund sechsminütigen Filmvorführung vorstellte. Im Anschluß wandte dieser sich an die Delegierten der nationalen Sportverbände und Landessportbünde und bat um Abstimmung [Satzung DOSB §26 (3)] über die Aufnahme in den DOSB. Ohne Gegenstimme entschied man sich für die Aufnahme. Dr. Michael Vesper sprach dem Verband seine Glückwünsche aus und bat im Anschluß die WAKO-Repräsentanten Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer auf die Bühne. Diese übergaben als symbolisches Geschenk die Kickboxhandschuhe von Leonard Ademaj, mit denen der Nationalkämpfer im November dieses Jahres in Ungarn Weltmeister wurde, an Hörmann.

Jürgen Schorn dankte in seiner anschließenden Rede mit den Worten: „Nach 40 Jahren ist für uns ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Unser jahrzehntelanger Kampf, ein anerkannter Teil in der deutschen Sportwelt zu sein, wurde heute belohnt. Für uns Kickboxer ist das ein historisches Ereignis. Sie können sich sicher sein, daß wir im Sinne des DOSB handeln werden. Vielen, vielen Dank, daß Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Schorn.

Vizepräsident Rudi Brunnbauer, der alle Vorgespräche mit dem DOSB führte und auf der Zielgerade mit seinen Präsidiumskollegen die Weichen stellte, sagte unmittelbar nach dem Erfolg: „Ich bin überglücklich, die Arbeit hat sich gelohnt für unsere Sportler, die nun endlich die Anerkennung bekommen, die sie verdienen“.

Brunnbauer, Vorsitzender des KSV Geisenhausen und Präsident der Bayerischen Amateur Kickbox Union, hatte vor mehr als einem Jahr die Bayerische Amateur Kickbox Union als Eigenständigen Fachverband in den Bayerichen Landes Sport Verband (BLSV) geführt und hatte nun auch maßgeblichen Anteil an der Aufnahme in den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Foto: KSV Geisenhausen
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