Erfolgreich auf Deutschlands größtem Kickboxturnier

Antonia Landeck und Marie Oßner: Gold – Zweimal Silber für Katharina Flieser – Bronze für Hodchiev im Vollkontakt

antonia landeck mit der goldmedaille und den urkunden der german open 2017

Antonia Landeck mit der Goldmedaille und den Urkunden

Geisenhausen. Am Wochenende vom 18. und 19. März stand für die Kickboxer des KSV Geisenhausen ein besonderes Highlight der Wettkampfsaison auf dem Programm: Man konnte fast von einem Heimspiel reden, denn München war der Ausrichter des größten deutschen Kickboxturniers in diesem Jahr, den German Open. Und die Millionenstadt zog zahlreiche Starter aus ganz Europa an, so daß man sich über eine Rekordteilnehmerzahl von über 1.200 Sportler- und Sportlerinnen freuen durfte.

Mit einer sechs Personen starken Riege war der KSV mit von der Partie. Betreut von Vereinschef Rudi Brunnbauer und den Trainern Pauline Schlau im Pointfighting und Udo Neubauer im Leicht- und Vollkontaktging es auf Erfolgskurs. Die tatkräftige Mithilfe von Masseur Uwe Alsdorf, der schon in der Wettkampfvorbereitung immer Hand angelegt hatte, wenn die Muskeln und Gelenke vom vielen Training überstrapaziert waren, sorgte für ausgezeichnete Rahmenbedingungen.

Am ersten Wettkampftag waren die Pointfighter an der Reihe. Pointfighting bedeutet, daß der erste Kontakt den Punkt bringt – ähnlich wie beim olympischen Fechten. Stark vorlegen konnte gleich zu Turnierbeginn Antonia Landeck. Das intensive Coaching im Training zeigte Wirkung und Antonia setzte brillant um, was ihr von Betreuerseite geraten wurde. Sie kämpfte beherzt und willensstark und wurde mit einer Goldmedaille in ihrer Kategorie der Mädchen unter zwölf Jahren und 28 kg, sowie einer Bronzemedaille in der darüber liegenden Gewichtsklasse belohnt. Leider gelang es der nächsten KSV-Kämpferin, Ilayda Kiskanc, nicht, den Erfolgskurs beizubehalten. Das Niveau in den Mädchenklassen unter 16 Jahren und 60 kg und 65 kg war außergewöhnlich hoch und Ilayda konnte in ihren Kämpfen vor allem wertvolle Erfahrungen sammeln. Wenn es auch auf diesem Turnier noch nicht für einen Podesplatz gereicht hat, ist das für die noch junge Kämpferin vor allem ein Grund, an der Niederlage zu wachsen, weiter zu trainieren und immer besser zu werden.

Ein Siegerlächeln hingegen war Marie Oßner nach ihrer ersten Kategorie ins Gesicht geschrieben, als sie alle Mitstreiterinnen der Damenklasse unter 55 kg hinter sich gelassen hatte. Nicht einmal erfahrene Nationalkämpferinnen im Erwachsenenkader konnten Marie an diesem Tag das Wasser reichen. Darüber hinaus erkämpfte sich Marie eine Bronzemedaille bei den Juniorinnen unter 55 kg.

silber fuer kathariona flieser bei den german open 2017

Silber für Kathariona Flieser

Bei den Damen unter 60 kg kämpfte Katharina Flieser mit zahlreichen Mitstreiterinnen um den Sieg. Runde für Runde entschied die Geisenhausenerin souverän und nahezu fehlerfrei für sich. Im Finale allerdings unterlag sie der erfahrenen Nummer Eins aus Liechtenstein um Haaresbreite nach Verlängerung. Eine Neuauflage dieses Kampfs ergab sich auch im Finale der Klasse -65 kg und wieder hatte Liechtenstein die Nase vorn.

Im Leichtkontakt ging für den KSV Geisenhausen Konstanze Seitz bei den Damen unter 65 kg in der Newcomer-Klasse an den Start. Gleich zu Beginn stand Konstanze eine Gegnerin in Rechtsauslage gegenüber, was ihr zunächst große Schwierigkeiten bereitete. In der zweiten Runde fand Konstanze zwar besser in den Kampf, konnte aber den Rückstand nicht aufholen. Zwar reichte es damit nicht für eine Medaille, allemal aber für wertvolle Erfahrungspunkte.

In der Disziplin Vollkontakt-Kickboxen stieg Islam Hodchiev für den KSV in den Ring. Islam zeigte einen starken Kampf und alles sah gut für Islam und Betreuer Udo Neubauer aus, als der Kampf vorzeitig beendet werden musste, da Islams Nase blutete. Trotz dieser undankbaren Niederlage darf sich Islam über die Bronzemedaille freuen.

Alles in allem ist das Trainergespann des KSV zufrieden mit den Ergebnissen und vor allem mit den gezeigten Leistungen. Es geht nun an die Fehleranalyse um für die folgenden nationalen und internationalen Wettkämpfe bestens gewappnet zu sein, denn die Konkurrenz schläft nicht!

Fotos: Rudi Brunnbauer
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