In Altötting gab’s Meistertitel wie vom Fließband

KSV Geisenhausen erfolgreichster Verein auf den Bavarian Open – Flieser und Oßner Dreifach-Titelträgerinnen

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Eine wahrlich schlagkräftige Truppe: Die Bayerischen Kickbox-Meiterinnen und Meister 2016 des KSV mit den dreifachen Titelgewinnerinnen Katharina Flieser und Marie O0ner.

Geisenhausen. Als am 22. Oktober in Altötting Kickboxer aus insgesamt 47 verschiedenen Vereinen in ihren jeweiligen Gewichts- und Altersklassen um den Titel des Internationalen Bayerischen Meisters 2016 kämpften, schnitt der KSV am besten ab: zehn Titel sicherten sich die Geisenhausener Kampfsportler. Von jung bis alt, vom Wettkampfneuling bis zum langjährigen Nationalkämpfer – alles war vertreten in der KSV-Riege für das Turnier in Altötting.

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Besonders hervorgetan haben sich Marie Oßner und Katharina Flieser. Die beiden erfolgreichen Sportlerinnen trainieren seit Jahren zusammen und stellten ihr Niveau
eindrucksvoll unter Beweis, indem jede von ihnen in drei Wettkampfklassen antrat und alle drei gewann. Damit sind die beiden die erfolgreichsten beiden Starter von insgesamt
357 Teilnehmern. Marie wurde Internationale Bayerische Meisterin im Pointfighting der Juniorinnen bis 55 kg,  bis 60 kg und der Damen bis 55 kg. Pointfighting bedeutet, daß nach jedem Treffer der Kampf kurz unterbrochen wird und die Punkte vergeben werden – ähnlich wie beim Olympischen Fechten treten dadurch Schnelligkeit und Taktik stark in
den Vordergrund.

Beim Pointfighting der Damen bis 60 kg und  bis 65 kg setzte sich Katharina Flieser souverän durch und gewann Gold. Ihre dritte Goldmedaille gewann die 23jährige im Leichtkontakt der Damen bis 60 kg.  Im Leichtkontakt wird anders als beim Pointfighting zweimal zwei Minuten lang ohne Unterbrechung für Punktvergaben gekämpft. Es sind lediglich kontrollierte Techniken ohne zu harten Kontakt erlaubt.

Eine starke Leistung im Pointfighting zeigte außerdem Antonia Landeck, die im Finale der weiblichen Jugend  bis 28 kg ihre Angstgegnerin bezwingen konnte und sich über den Titel freuen durfte. Ihr gleich tat es Ilayda Kiskanc – von Turnier zu Turnier konnte sie sich in letzter Zeit steigern und sich dieses Mal Platz eins der weiblichen Jugend bis 60 kg erkämpfen. Einen weiteren Titel holte Franziska Moser, die ihren Gegnerinnen der Juniorinnen  bis 65 kg durch eine clevere und ideenreiche Kampfweise keine Chance lies.

Matthias Deutinger durfte ebenfalls mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, auch wenn er kein Mittel fand, sich gegen den starken Gegner im Viertelfinale durchzusetzen. Alexander Korejwo überzeugte mit schnellen Techniken und flinken Bewegungen und sicherte sich die hart umkämpfte Bronzemedaille der männlichen Jugend bis 47 kg. Zum ersten Mal Turnierluft schnuppern durften einige „KSVler“ in den Newcomerklassen im Leichtkontakt. Hasan Yousif konnte sich bei den Junioren bis 63 kg die Bronzemedaille sichern, Rakan Jeejo landete auf dem undankbaren vierten Platz  in der gleichen Kategorie und schrammte somit knapp an Bronze vorbei. Konstanze Seitz gewann Silber bei den Juniorinnen bis 65 kg; sie hatte im Finale etwas Pech und unterlag nicht zuletzt knapp wegen einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung, die ihr drei Minuspunkte einbrachte.

Yunus Tombulca zeigte eine gute Leistung bei den Herren bis 69 kg und errang ebenfalls Silber. Mit einem fünften Platz mußte sich Daniel Kirmeier bei den Herren bis 84 kg zufrieden geben. Matthias Häusler schließlich gelang direkt der Sprung nach ganz oben – das fleißige Training zahlte sich aus und er sicherte sich und dem KSV die Goldmedaille der Herren in der Kampfklasse „94 plus“ Kilogramm.

Islam Hodchiev war ebenfalls als Newcomer angereist, trat allerdings im Vollkontakt an; hier gibt es keine Auflage, was die Härte der Techniken angeht wie im Leichtkontakt. Er platzierte sich auf dem dritten Platz in der Kategorie der Junioren bis 71 kg.

Foto: KSV Geisenhausen
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