Jäger meldet wildernden Hund

…und eine Hundehalterin, der man – wie die Redaktion anmerkt – den Rücken einmal kräftig mit der Hundeleine gerben sollte!

Geisenhausen. Am 10. November befand sich gegen sieben Uhr ein Jäger im westlichen Gemeindebereich auf der Jagd. Gerade als sich zwei Rehe seinem Jagdstand näherten, sprang ein mittelgroßer Hund aus einem angrenzenden Feld und hetzte das junge Rehkitz mit seiner Geiß auch über die angrenzende Staatsstraße. Erst durch lautstarkes Zurufen durch den Jäger ließ der Hund von seinem Vorhaben ab.

Der Jäger konnte wenig später die Hundehalterin ausfindig machen und auf das Verhalten ihres Hundes ansprechen. Diese schlug daraufhin mehrmals, die inzwischen zu ihr zurück gekehrte Hündin, mit der Leine auf den Rücken. Strafrechtlich wird sich die Hundeführerin deshalb wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Jagdwilderei verantworten müssen. Zudem liegt ein Verstoß gegen das Bayrische Jagdgesetz vor, da sie ihren Hund ohne Leine und ohne noch auf diesen Einwirken zu können, in einem Jagdrevier frei laufen ließ.

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